[ Rezension ] Wer war Alice von T.R. Richmond

Wer war Alice von T.R Richmond



Titel: Wer war Alice  
Autor: T.R Richmond 
Erschienen: 29.Februar 2016 
Seitenzahl: 449 Seiten 
Verlag: Goldmann  
Broschiert: 14.99 € 
Genre: Roman/Psychothriller 
ISBN-10: 3442205085 
ISBN-13: 978-3442205080







Alice Salmon war erst 25 Jahre alt, als sie eines Morgens leblos im Fluss gefunden wurde. Eigentlich wollte sie am Abend zuvor nur Freunde treffen, stattdessen durchlebte sie die letzten Stunden ihres Lebens. Aber was ist passiert? Ist sie wirklich gestürzt, weil sie zu viel getrunken hat, wie die Polizei vermutet? War es ein tragischer Unfall? Die Nachricht ihres Todes verbreitet sich wie ein Lauffeuer, auch über Facebook und Twitter. Gleich werden Vermutungen angestellt, über sie, ihr Leben und ihren Tod. Auch ihr ehemaliger Professor Jeremy Cooke ist erschüttert. Er macht sich daran, herauszufinden, was in der Nacht tatsächlich geschah, und sammelt alles über Alice. Er schreibt sogar ein Buch über den Fall. Nur warum ist er so engagiert? Was hat er zu verbergen? Was haben ihr Exfreund Luke und ihr Freund Ben mit der Sache zu tun? Und wer war Alice? 






Ich weiß gar nicht wie ich diese Rezension anfangen soll, weil es mich wirklich schwer fällt. Wer war Alice ist ein sehr spezielles Buch, dass in Form von Briefen, Blogpost und Tagebucheinträgen geschrieben wurde. Diese Idee fand ich richtig toll, wo ließt man bitte einen Thriller der in dieser Art aufgebaut ist. Tja die Idee war gut aber das war es auch schon. Mir hat das Buch nicht gefallen. 
Die ersten 50 Seiten haben sich sehr gut lesen lassen und man hatte eine gute Einführung in die Handlung und die Personen die dort auftauchen. Jedoch kam es mir so vor als ob das ganze Buch eine einzige Einführung war. 
Dem Leser wurden immer Häppchenweise Informationen zugeworfen die man vorher schon erfahren hatte mit ein zwei neuen Änderungen. In diesen ca. 450 Seiten ist so gut wie nichts passiert. Immer wieder wurden die gleichen Szenen neu reflektiert aus der Sicht von jemand anderem und auf Dauer war das langweilig. 
Ich musste mich richtig zwingen das Buch zu beenden und lesen sollte Spaß machen. Mit diesem Buch hatte ich leider keinen Spaß. Ich dachte mir, komm ließ es weiter vielleicht passiert ja jetzt was, aber nein es ist nichts passiert. 
Die Charaktere waren allesamt entweder Alkoholiker oder Drogenabhängige. Das habe ich gar nicht verstanden, so hat es dem Buch etwas völlig negatives gegeben und die Hauptperson um die es hier geht, Alice, ist in diesem ganzen Negativen komplett untergegangen. Ich hätte so gern mehr über Alice erfahren, weil sie mir die Interessantes Person im Buch war, aber viel von ihr kommt im Buch nicht vor. Hauptsächlich dreht es sich um die Briefe vom Professor Cooke der ein sehr unsystematischer Charakter war. 
Irgendwann habe ich angefangen das Buch zu überfliegen damit ich einfach nur erfahre was den nun mit Alice passiert ist. Der große Showdown blieb da leider aus. Die Auflösung war merkwürdig, innerhalb von einigen Seiten wurde das große Geheimnis gelüftet und das Buch war zu ende. Ich war ehrlich gesagt genauso schlau wie am Anfang des Buches. Sehr seltsam. 
Insgesamt hat mich das Buch leider gar nicht überzeugt und ich wollte das Buch so gern mögen. Ich denke in Zukunft mache ich einen großen Bogen um Bücher die in dieser Form geschrieben werden.






Das Cover ist eins der positiven Aspekte des Buches. 
Ich sehe in der jungen Frau auf dem Cover Alice wie sie im Wasser treibt und langsam stirbt . Sehr poetisch gemacht. Ein großes Lob an das Goldmann Team, das sie das Originalcover beibehalten haben.






Insgesamt bekommt das Buch von mir 1,5 Sonnen, die ich sehr ungern vergebe aber eine bessere Bewertung kann ich dem Buch nicht geben so leid es mir tut.


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Danke an Lovelybooks, dass ich an der Leserunde teilnehemen durfte






 
 

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